Awareness

Schön, dass du auf einer lücken_los Veranstaltung bist!

Um gemeinsam ein wunderbares Festival zu genießen, ist es wichtig, dass wir uns an bestimmte Regeln halten. Damit wir alle die Veranstaltungen mit einem guten Gefühl besuchen können.

Lücken_los duldet keinerlei diskriminierendes Verhalten

Dazu zählt, sich sexistisch, rassistisch, antisemitisch, Queer-/Transfeindlich, be_hindertenfeindlich zu verhalten oder auf eine andere Weise gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu reproduzieren (s. unten).

Solltest du dich während lücken_los nicht wohlfühlen oder eine Situation erleben, mit der du alleine nicht umgehen willst, kannst du dich immer an die Menschen aus dem Awareness-Team wenden. Das gilt auch, wenn du beobachtest, dass jemand diskriminierendes Verhalten gegenüber einer anderen Person ausübt.

Das Awareness-Team stellt sich zu Beginn jeder Veranstaltung vor. Du erkennst sie an den orangenen Armbinden.

Wenn du die Menschen aus dem Awareness-Team ansprichst, weil dir etwas passiert ist, dann kannst du dir sicher sein, dass sie auf deiner Seite stehen und dir glauben.
 Die Menschen aus dem Awareness-Team machen nichts ohne deine Erlaubnis. Du entscheidest, wie mit Täter_innen weiter umgegangen wird.

Wenn du willst, dass das Awareness-Team die Entscheidung übernimmt, wird es eine Vorgehensweise besprechen und sie dir vorstellen. Nichts passiert ohne die Einwilligung der betroffenen Person.

Wenn eine Veranstaltung ein Thema behandelt, dass dir nahe geht oder ein unangenehmes Gefühl auslöst, kannst du auf das Awareness-Team zukommen, um darüber zu sprechen.

Erfahrungen mit diskriminierenden Strukturen, wie z.B. Sexismus, Queerfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus oder Be_hindertenfeindlichkeit/Ableismus, können überall passieren. Auch in linken oder „sicheren“ Räumen. Umso wichtiger ist es, dass wir Übergriffe nicht ignorieren, sondern einen konstruktiven Umgang finden und aufeinander achtgeben.

Wenn du dich nicht gut fühlst und dir Unterstützung wünscht, dann ist das nie „unwichtig“. Jede Situation, in der du betroffen bist, ist wichtig.

Also sprich uns gerne an.

Diskriminierendes Verhalten ist unter anderem:

Sich sexistisch zu verhalten. Das bedeutet, Personen aufgrund ihres Geschlechts abzuwerten, auszugrenzen oder zu diskriminieren. Dazu gehört z.B. auch, ihnen Eigenschaften aufgrund ihres Geschlechts zuzuschreiben.

Sich rassistisch zu verhalten. Das bedeutet, dass nicht-weiße Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Sprache, Hautfarbe, Namen diskriminiert, ausgegrenzt oder abgewertet werden.

Sich queerfeindlich zu verhalten. Das bedeutet, dass queere Menschen, also Menschen, die z.B. nicht in die romantischen, sexuellen und/oder geschlechtlichen Normen der Gesellschaft passen, diskriminiert, ausgegrenzt oder abgewertet werden.

Sich transfeindlich zu verhalten. Das bedeutet, dass trans Personen – also Personen, die sich nicht mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde – diskriminiert, ausgegrenzt oder abgewertet werden. Dazu zählt z.B. auch, Pronomen oder Namen einer Person nicht zu respektieren.

Sich be_hindertenfeindlich zu verhalten. Das bedeutet, dass be_hinderte Personen, chronisch kranke Personen oder Personen mit einer psychischen Erkrankung benachteiligt, ausgegrenzt und diskriminiert werden.